Los geht’s !

Im April 2021 geht es richtig los : Nicolas Keller wird ein wenig eingerichtet mit einer Ablage/Werkbank, die auch über’s Eck geht, und wir holen das erste Holz für das Boot, nur ein paar Stangen, um quasi „das Skelett“ zu bauen.

Relativ fix waren die ersten Kästen fertig und das Boot wurde mit jedem kleinen Arbeitsschritt etwas „wirklicher“. So richtig klar wurde es uns am 8. April, als dieses Video ensteht :

Lass mal n Boot bauen!

So, kommen wir wieder zum Nachttisch. Nicolas und ich bauen also den Nachttisch und reden ein wenig über meine anderen Holzprojekte. Nicolas ist mechanischer unterwegs und macht gern Fahrräder wieder fertig, ein wenig technisch versiert sind wir also beide. Während wir die Nachttische bauen, kommt also die Idee : Wenn man einen Nachttisch bauen kann, oder einen Schreibtisch, oder eine Kletterhütte für Kinder, dann doch sicher auch ein Boot ! Wir wissen nicht mehr, wer die Idee letzten Endes lachend aussprach, wie man einen Witz ausspricht, aber es brachte uns beide zum Überlegen… und nur wenige Tage später fingen wir an, konkrete Pläne zu schmieden !

Man könnte meinen, es sei schon schwer genug, ein Boot zu bauen, aber unser erstes großes Problem war es, keinen Platz zu haben : Wir wohnen beide in Straßburg und haben keinen Werkschuppen oder eine freie Garage oder so. In meinem Keller konnte man nicht einmal aufrecht stehen, womit nur Nicolas Keller übrig blieb. Unser Boot sollte aber schon ein paar Meter lang werden und sicher auch einen Meter breit, und selbst wenn wir den Keller komplett ausnutzen würden, wie käme das Boot dann dort heraus? Unsere Antwort auf dieses Problem: Ein modulares Boot ! Ein Boot aus mehreren Teilen könnte man leichter aufbewahren und transportieren, aber selbst das Arbeiten daran sollte besser klappen als mit einem einzigen, sehr unhandlichen Monstrum.